Umfrage zeigt: Flexibilitäten sind das Fokusthema 2016

Der Bundesverbands Energiemarkt & Kommunikation e.V. (EDNA)* hat die Ergebnisse seiner neuesten Umfrage vorgestellt, denen zufolge es 2016 für Unternehmen vor allem um Flexibilitätsthemen geht. Dazu gehört für drei Viertel Abschaltleistungen/Lastmanagement und für 60 Prozent der Intraday-Handel. Der Sekundärregelmarkt und die Energieeffizienz sind für immerhin über ein Drittel (35 Prozent) der befragten Unternehmen von hoher Priorität. Dabei sehen 75 Prozent in der Prozessintegration die größte Herausforderung. 

 

Vor allem im Fahrplanmanagement (74 Prozent) und bei der Abwicklung des Handels (58 Prozent) sehen die EDNA-Mitgliedsunternehmen den größten Bedarf an einer weiteren Standardisierung. Ein Viertel fordert Aktivitäten bei der Kraftwerkseinsatzplanung und ein Fünftel bei den Prognosen. Das Verwalten von Handelspositionen ist für 74 Prozent der Befragten sehr wichtig. Noch größer sehen sie mit 85 Prozent Zustimmung den Bedarf bei der Aggregation kleiner Erzeugungsleistungen und abschaltbarer Lasten in der Niederspannung.

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* Ziel von EDNA ist es, die Automatisierung der Geschäftsprozesse zwischen den Marktteilnehmern im liberalisierten Energiemarkt voranzubringen. Dazu haben sich Hersteller von entsprechenden Softwaresystemen, Beratungsunternehmen, Energiemarktdienstleister sowie Unternehmen der Energiewirtschaft zum EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. zusammengeschlossen.